Leistungen

Softwareentwicklung, spezialisiert für das regulierte Umfeld

cube one verbindet KI-gestützte Softwareentwicklung und Computer System Validation aus einer Hand. Für regulierte Prozesse in Pharma, Chemie, Biotechnologie, Medizintechnik und weiteren GxP-Umfeldern entstehen individuelle Anwendungen, deren Anforderungen, Code, Tests und Freigaben von Beginn an zusammenpassen.

Unsere Leistungen bei GxP-Softwareentwicklung

GxP-Software braucht mehr als eine gute Oberfläche. Unsere Software Engineers arbeiten direkt mit CSV-Fachleuten und Ihren Teams aus QA, IT und Fachbereich. Anforderungen, risikobasiertes Design, Datenintegrität, Tests und Betriebsübergabe bilden einen gemeinsamen Software Development Life Cycle (SDLC).

Referenz: Access zur Web-App in 270 Stunden – inkl. Validierungsnachweisen. Case Story lesen

KI unterstützt uns beim Strukturieren von Spezifikationen, beim Entwurf von Testfällen, bei Traceability und Dokumentation. Sie beschleunigt die fachliche Arbeit, ersetzt aber weder das Validierungsurteil noch die genehmigte Freigabe. Unvalidierte KI-Werkzeuge treffen keine GxP-Entscheidungen und werden nicht unkontrolliert in kritische Entscheidungspfade eingebunden.

Engineering

Software mit GxP im Design

Audit Trail, Rollen, elektronische Signaturen, Datenintegrität und wartbare Schnittstellen werden aus den Prozessrisiken abgeleitet und nicht nachträglich ergänzt.

Validation

Nachweise parallel zum Build

URS, Spezifikationen, Risikoanalyse, Tests, Traceability-Matrix und Validierungsbericht wachsen kontrolliert mit der Anwendung.

Gewachsene Excel- oder Access-Logik muss nicht verworfen werden. Wir analysieren Regeln, Daten und Benutzerwege und überführen geeignete Prozesse in eine validierbare Web-Anwendung. Die Case Story von Access zur Web-App zeigt ein konkretes Projekt. Wenn Excel fachlich die bessere Lösung bleibt, unterstützen wir auch bei der Excelsheet-Validierung.

Projektwegweiser

Welcher nächste Schritt passt zu Ihrem Prozess?

Wählen Sie die Ausgangslage. Sie erhalten einen fokussierten Startpunkt mit passenden Vertiefungen.

Risikobasiert vom Prozess zum Produkt

Der Startpunkt sind Nutzeraufgabe, GxP-Risiko, Datenflüsse und Akzeptanzkriterien. Daraus entstehen Architektur, Softwareentwicklungsplan und eine passende Validierungsstrategie.

Softwareentwicklung und Validierung im selben Lebenszyklus

In vielen Projekten liefert die Softwareentwicklung ein Release und CSV beginnt Wochen später mit leeren Protokollen.

Spezifikation, Code, Test und Freigabe laufen bei uns in einem SDLC, damit jede Änderung sofort einen Nachweis hat.

Phase 1 · Anforderungen

Testbare URS statt Wunschliste

  • URS mit eindeutigen Akzeptanzkriterien
  • Requirements-Review mit QA und Fachbereich
  • Traceability-IDs für jede Anforderung
Phase 2 · Design

GxP-Controls im Design verankert

  • Part-11-relevante Controls im Design-Dokument
  • Rollenmodell, Audit Trail, Datenintegrität
  • Technologie-Stack mit Blick auf Wartung und Re-Validierung
Phase 3 · Softwareentwicklung

Jede Änderung mit Spur

  • Documented SDLC nach GAMP 5
  • Code-Review, Unit- und Integrationstests in CI
  • Change Control vor Merge: Impact, Freigabe, Re-Test
Phase 4 · Verifikation

IQ, OQ und UAT mit Protokoll

  • Testprotokolle und -berichte je Qualifizierungsphase
  • System- und Performance-Tests, wo risikobasiert nötig
  • UAT mit dokumentiertem Sign-off
Phase 5 · Validierungsakte

Akte wächst mit, nicht danach

  • Validation Plan, FS, Risikoanalyse
  • Testprotokolle und Validation Summary Report
  • Traceability-Matrix als Lieferobjekt
Phase 6 · Betrieb

Reibungslose Produktionsfreigabe

  • Anwenderschulung und Schulungsnachweis
  • Betriebs- und Wartungsdokumentation
  • Optional: Validation Manager über den Lebenszyklus

Nachträgliche CSV

  • Traceability nachtragen
  • Testlücken kurz vor dem Audit
  • Change Control reaktiv

Parallel zum Build

  • Traceability-IDs ab Sprint 1
  • IQ/OQ während der Softwareentwicklung
  • Jeder Merge mit Impact-Bewertung

Validierungsstrategie für Ihr Projekt klären?

Erstgespräch vereinbaren

Unsere Technologie-Expertise

Web-Applikationen
Python, JavaScript/TypeScript, REST-APIs für validierbare Browser-Anwendungen.
Desktop-Applikationen
Windows-Clients für Labor-PCs und isolierte Betriebsumgebungen.
Datenbanklösungen
SQL Server, PostgreSQL und SQLite mit GxP-tauglicher Struktur und Zugriffskontrolle.
Systemintegrationen
Laborgeräte, LIMS, MES und ERP über dokumentierte Schnittstellen.
Reporting und Analyse
Auswertungen und Dashboards mit nachvollziehbarer Datenherkunft.
Workflow-Automatisierung
Prozessketten mit Freigaben, Rollen und Audit Trail im Design.
Komplexe Excel-Entwicklung
Mehrblatt-Workbooks, Formeln, Makros und Schnittstellen – strukturiert, versioniert und validierbar dokumentiert.
Access-Datenbanken
Entwicklung, Migration und Modernisierung gewachsener MS-Access-Anwendungen im GxP-Umfeld.
VBA-Entwicklung
Automatisierung, Formularlogik und Office-Integration mit kontrollierter Änderungsdokumentation.
KI-unterstützte IDE-Nutzung
Moderne Entwicklungsumgebungen wie Cursor im Alltag – kontrolliert eingesetzt, versioniert und mit nachvollziehbarer Code-Herkunft für GxP-Projekte.

Was die Eigenentwicklung liefert

Risikobasierte Nachweise
Part 11, Annex 11, GAMP 5 und PIC/S-Erwartungen im Scope abgebildet.
Traceability-Matrix
Von der URS über Design und Code bis zu den Testfällen, als Matrix übergeben.
Rollen und Audit Trail
Benutzerverwaltung und Nachvollziehbarkeit im Design verankert, nicht nachträglich ergänzt.
Keine Lizenzballast
Funktionen nur für Ihre Prozesse, ohne COTS-Overhead für ungenutzte Module.
Betrieb und Weiterentwicklung
Übergabe mit Betriebs- und Wartungsunterlagen, Änderungen im Change-Control-Prozess.

SDLC im GxP-Kontext

Der Software Development Life Cycle (SDLC) verbindet Planung, Softwareentwicklung, Prüfung, Betrieb und Außerbetriebnahme. GAMP 5 liefert dafür einen risikobasierten Leitfaden. Je nach System und Validierungsstrategie gehören dazu URS, funktionale und technische Spezifikationen, Risikoanalyse, Implementierung, Tests, Freigabe und Lifecycle-Dokumentation. Annex 11, Part 11 und Anforderungen an die Datenintegrität werden auf den tatsächlichen Prozess und den vorgesehenen Einsatz angewendet.

cube one ordnet Spezifikations- und Testebenen nachvollziehbar einander zu. Agile Softwareentwicklung ist dabei möglich, wenn Dokumentation, Reviews, Change Control, Freigaben und Traceability in jedem Sprint kontrolliert bleiben.


FAQ: Softwareentwicklung im GxP-Umfeld

Wie setzt cube one KI in GxP-Softwareprojekten ein?
KI unterstützt bei Spezifikationsentwürfen, Testfallideen, Traceability und Dokumentation. Fachleute prüfen die Ergebnisse und treffen alle qualitätsrelevanten Entscheidungen. Unvalidierte KI-Werkzeuge ersetzen weder Risikobewertung noch Validierungsurteil oder Freigabe.
Was ist der wichtigste Unterschied bei der GxP-Softwareentwicklung?
Der wichtigste Unterschied ist die strikte Dokumentationspflicht und die Anforderung der Rückverfolgbarkeit (Traceability). Jeder Schritt im SDLC muss dokumentiert werden, um nachzuweisen, dass die Software die User Requirement Specification erfüllt und regulatorisch konform ist.
Welches Vorgehensmodell ist im GxP-Umfeld besser: Wasserfall oder Agil?
Grundsätzlich ist beides möglich. Das klassische V-Modell wird oft bevorzugt, da es klare Zuordnungen von Spezifikations- und Testphasen ermöglicht. Agile Methoden sind erlaubt, erfordern aber zusätzliche Kontrollen für kontinuierliche Dokumentation und Rückverfolgbarkeit in jedem Sprint.
Wie wird Change Management während der Softwareentwicklung gehandhabt?
Jede Änderung der Anforderungen, des Codes oder der Konfiguration muss einem formalen Change-Control-Prozess folgen. Die Änderung muss bewertet, dokumentiert, genehmigt und vollständig getestet werden, bevor sie in die Produktionsumgebung überführt wird.
Regulatorischer Hintergrund: PIC/S und GxP-Software

Was es ist: Das Pharmaceutical Inspection Co-operation Scheme (PIC/S) ist die Zusammenarbeit von GMP-Inspektoraten, also von Aufsichtsbehörden, mit Sekretariat in Genf. Mitglieder sind ausschließlich Behörden; Unternehmen können nicht beitreten.

Woher es kommt: 1970 schlossen EFTA-Staaten die Pharmaceutical Inspection Convention (PIC), um Inspektionen gegenseitig anzuerkennen. Weil ein Beitritt zur Konvention rechtlich starr war, entstand 1995 zusätzlich das flexiblere Scheme. Wenn heute im GxP-Umfeld von PIC/S gesprochen wird, ist fast immer dieses Scheme gemeint. Der PIC/S GMP Guide ist eng am EU-GMP-Leitfaden (EudraLex Volume 4) ausgerichtet.

Warum das hier zählt: Wir entwickeln und validieren Software, die in GMP-Umgebungen läuft, und genau diese Umgebungen werden von den beteiligten Inspektoraten geprüft. Mit der PIC/S-Teilnahme reisen harmonisierte Behördenerwartungen mit, auch zu computergestützten Systemen und zur Datenintegrität. Ein deutscher Standort, der in ein PIC/S-Teilnehmerland liefert oder dort inspiziert wird, trifft deshalb auf eine gemeinsame Inspektionssprache und nicht auf einen Hausstandard von cube one. PIC/S ist keine Zertifizierung, die cube one besitzt.

Eigenentwicklungen von cube one

Zweckgebaute Anwendungen, jede mit eigenem Symbol, von Datenmigration und Monitoring bis Pharmakovigilanz und Change Control.

Eigenentwicklung

STREAM

GxP-Datenmigration

SHA-256-gehashte, audit-trail-geführte Migration regulierter Daten zwischen Laborsystemen.

Eigenentwicklung

RADAR

System-Monitoring

GxP-taugliches Monitoring von Prozessen und Infrastruktur mit belastbaren Alarmen.

Eigenentwicklung

Shiftconnector-Konverter

Schichtübergabe

Eigener Konverter, der Schichtbuchdaten in den Kunden-Übergabeprozess überführt.

Eigenentwicklung

SoloVPE Report Mover

Spektroskopie-Reports

Automatisierte, nachvollziehbare Ablage von SoloVPE-Reports ins kontrollierte Repository.

Eigenentwicklung

Auto Backup

Geräte-PCs

Geplante Backup-Utility für Labor-PCs, die keine volle Backup-Suite fahren können.

Eigenentwicklung

PUDEL

Labordaten-Utility

Zweckgebautes Labor-Utility für kontrollierte Datenhaltung in der QC.

Eigenentwicklung

PVA MEDPV

Pharmakovigilanz

Kategorie-5-Anwendung für Dokumentations-Workflows in der Pharmakovigilanz.

Eigenentwicklung

PVA Animal Health

Veterinär-PV

Schwester-Build der Kategorie 5 für Pharmakovigilanz in der Tiergesundheit.

Eigenentwicklung

SAM

Service-Auftrags-Management

Service-Auftrags-Management: Migration einer MS-Access-Datenbank auf einen SQL-Server.

Eigenentwicklung

RMS

Reagent Management System

Reagent Management System: Auslagern der Daten eines MS-Excel-Spreadsheets auf einen SQL-Server.

Eigenentwicklung

Ressourcenverwaltungstool

Personal / Kapazität

Interne Anwendung zur Verwaltung von Ressourcen und Personal in GxP-Projekten.

Eigenentwicklung

Audit Dashboard

Inspektionsblick

Dashboard, das Audit-Trail- und Qualifizierungsstatus für Inspektionsteams sichtbar macht.

Eigenentwicklung

Change Request Management

Kontrollierte Änderung

Kategorie-5-Change-Request-Anwendung mit vollständiger Nachvollziehbarkeit der Freigaben.

Eigenentwicklung

Lizenzserver

Kontrollierte Lizenzen

Eigener Lizenzserver für Laborsoftware, die nicht unkontrolliert floaten darf.

Eigenentwicklung

SoluM AIMS

Data Handling Center

Data Handling Center, das verschiedene APIs vereint und Informationen an eLabels übergibt.

Eigenentwicklung

Excel-Übersicht Power App

Power Platform

Power App, die eine unkontrollierte Excel-Übersicht durch eine auditierbare Oberfläche ersetzt.

Eigenentwicklung

Power Automate

GxP-taugliche Flows

Dokumentierte Power-Automate-Flows, die GxP-Akten ohne stille Seiteneffekte bewegen.

Zwei cube hub Berater arbeiten begeistert an zwei Monitoren mit cube hub Logo

Von der Individualsoftware zum Katalog

Bewährte Kategorie-5-Entwicklungen aus dem GxP-Betrieb stellen wir auf cube hub ausführlich vor – jedes Tool und Softwarepaket mit Anwendungsgebiet, Funktionsumfang und Einsatzkontext. So erkennen Interessenten schnell, was zu ihrem Prozess passt und wo sie es übernehmen können. Individualisierung bleibt jederzeit möglich: Bei cube one ist Software wie ein Maßanzug, auch wenn der Einstieg über den Katalog erfolgt.

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